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Wasserrettung

Anspruchsvolle DLRG‑Rettungsübung in Ettlingen

Veröffentlicht: 13.02.2026
Autor: bf

Mit der Einsatzmeldung „Fünf Personen am bzw. im Wasser vermisst“ startete am Donnerstag-Abend (12.02.) eine groß angelegte Übung der DLRG-Einheit Ettlingens, unterstützt von Kräften aus Südhardt und Waldbronn. Die zunächst übermittelten Koordinaten mussten per Karte verifiziert werden, bevor die Teams den Einsatzort an einem abgelegenen See anfahren konnten.

Bereits vor und während der Anfahrt liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren: Die Einsatzleitung wurde festgelegt, Zuständigkeiten und Aufgaben verteilt, Funkgeräte eingestellt und ausgeteilt. Trotz des Übungscharakters war die Anspannung spürbar – auch, weil die Lage bewusst realitätsnah gestaltet war.

Vor allem deshalb, da vorbereitend freiwillige Darsteller der DLRG Abteilung RUND (Realistischen Unfall- und Notfalldarstellung) sich am See positioniert hatten und instruiert worden waren, welche Verletzungen bzw. Personen welches Alters sie spielen sollten.

Vor Ort erhielten die Einsatzkräfte die Informationen zum Szenario, das es in sich hatte: Eine fünfköpfige Familie sei mit einem Boot gekentert und nicht auffindbar. Dunkelheit, niedrige Temperaturen und ein weitläufiges, unübersichtliches Gelände erschwerten die Suche deutlich.

In Zweier-Teams arbeiteten sich die Rettungskräfte systematisch am Ufer entlang. Schon nach kurzer Zeit wurde eine völlig aufgelöste „Mutter“ entdeckt und an die Besatzung eines RTWs übergeben. Parallel entdeckten Strömungsretter an anderer Stelle einen leblosen „Vater“ sowie einen „Sohn“ im Wasser. Beide wurden ans Ufer gebracht, wo umgehend Reanimationsmaßnahmen eingeleitet wurden. Hierfür standen entsprechende Reanimationspuppen zur Verfügung, die eine möglichst reale Rettung durch Herzdruckmassage und Beatmung ermöglichten.

Auch die beiden anderen „Kinder“ konnten nach intensiver Suche gefunden werden – teils verletzt, vor allem aber stark unterkühlt. Wind und Regen sorgten dafür, dass die Darsteller die Situation besonders authentisch nachstellen konnten.

Fazit: Alle vermissten Personen wurden erfolgreich lokalisiert. Die Übung zeigte jedoch deutlich, welche Herausforderungen nächtliche Rettungseinsätze in unwegsamem Gelände und bei widrigen Wetterbedingungen mit sich bringen.

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